Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge
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Sa 08.10.16 – NABU-Biotoppflege im Rothsteinsmoor (Langenhorn)

September 30th, 2016 | Posted by RedakteurBO in Naturschutz | Termine - (Kommentare deaktiviert)

Machen Sie mit!  NABU-AKTION in Langenhorn

Biotop-Pflegeeinsatz im ROTHSTEINMOOR (nordöstlich des Flughafens, unterhalb des Krohnstiegs > KARTE)

Das Naturschutzgebiet Rothsteinmoor soll sich zu einem Trittsteinbiotop entwickeln. Damit ist eine Vernetzung der moorspezifischen Flora- und Fauna von Raakmoor, Hummelsbütteler Mooren und dem Rothsteinmoor gemeint. Nähere Infos dazu siehe Beitrag NSG Rothsteinmoor (Umweltbehörde).

Detailinformationen
  Datum
Samstag, 08.10.2016,  ab 10:00 Uhr  bis 14:00 Uhr
  Thema Biotoppflege im Rothsteinsmoor (Pflegeeinsatz)
  PLZ, Ort
Bundesland
22415, Hamburg-Langenhorn Hamburg
  Beschreibung Wetterfeste Kleidung und Gummistiefel mitbringen. Imbiss wird gestellt.Zur Planung bitte bei Jürgen Hoppe anmelden unter juergen.hoppe@wtnet.de / NABU Langenhorn/Fuhlsbüttel /Treff: Tor am Buswendeplatz Krohnstiegtunnel /
  Informationen Kontaktdaten: Jürgen Hoppe, juergen.hoppe@wtnet.de

NABU-TERMINE für Hamburg

NABU-STADTTEILGRUPPE Langenhorn-Fuhlsbüttel

Fachtagung: Stadtentwicklung und Naturschutz in Hamburg

Datum: Freitag 24.06.16
Ort: HCU Hamburg, Überseeallee 16, 20457 Hamburg 
Zeit: 09:00 – 16:30
Programm (link):
Organisator: BUND Hamburg, HCU Hamburg

Hamburgs Stadtentwicklung steht vor großen Herausforderungen. Stetig wachsende Bevölkerungs-zahlen führen zu einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum. Diese Entwicklungen werden dadurch verstärkt, dass auf-grund internationaler Krisen auch in Hamburg täglich Geflüchtete ankommen, deren Unterbringung eine wichtige humanitäre Aufgabe darstellt.

Hamburg verfügt als Stadtstaat allerdings nur über begrenzte Flächenressourcen. Der Siedlungsdruck auf die Freiflächen steigt und stellt somit auch den Hamburger Naturschutz vor große Herausforderungen.

Die Fachtagung greift dieses Spannungsfeld auf. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und dem NGO-Bereich wollen wir mögliche Lösungsansätze diskutieren und zu einem nachhaltigen Miteinander von Stadtentwicklung und Naturschutz in Hamburg und der Metropolregion beitragen.

Kontakt: BUND Hamburg, Lange Reihe 29, 20099 Hamburg, Tel.: 040 / 600 387 0,

Anmeldung via E-Mail:bund.hamburg@bund.net
Kostenbeitrag: 20,- € / 7,- € (Studierende), zu zahlen in bar bei Ihrer Ankunft.

Infos von der Veranstaltungsseite der HCU

18.06.16 (Sa) NABU-Spaziergang im Wittmoor: “Was singt denn da?”

Juni 8th, 2016 | Posted by RedakteurBO in Naturschutz - (Kommentare deaktiviert)

NABU-Hamburg-AKTION “WAS SINGT DENN DA?”
Spaziergänge zum Kennenlernen der heimischen Vogelwelt

NABU Foto von Stieglitz Copyright Frank-Derer
NABU Copyright Frank Derer

Letzter Termin für Wittmoor-Begehung
Samstag 18 Juni um 16:00 Uhr
Treffpunkt: HVV Busstopp 276 Fiersbarg
Führung: Michael Obladen (NABU Alstertal). Mehr “Was singt denn da?”- Termine in Hamburg.
Wittmoor und Hummelsbütteler Feldmar sind Teil des angestrebten Hamburger Biotop-Verbundsystems.

 

 

09.04.16 – Wir räumen die Feldmark auf

April 3rd, 2016 | Posted by RedakteurBO in Naturschutz - (Kommentare deaktiviert)

WIR RÄUMEN DIE FELDMARK AUF - Naja, nicht die ganze Feldmark :-)

Machen Sie mit. Wir benötigen jede Hand, um die Knicks von Müll zu befreien

HH-raeumt-auf-Ighm-08Unsere Interessengemeinschaft beteiligt sich auch dieses Jahr wieder an der Aktion Hamburg räumt auf. Dieses Mal in Kooperation mit der NABU Stadtteilgruppe Alstertal.

Termin: Samstag, 9. April 2016

  • Treffpunkt: Wakendorfer Weg, Ecke Jersbeker Weg. Parkplätze im Wakendorfer Weg vorhanden. Buslinie 192 ab Langenhorn Markt, Ausstieg “Hasloher Kehre”.
  • Sammelgebiet: Hummelsee-Parkplatz und Zufahrt, nördliche Glashütter Landstraße (Graben und Knicks) und dann Glashütter Stieg bis Wildes Moor
  • Ausrüstung:  Arbeitskleidung und gute Laune. Alte Grillzangen wären super zum Müll-aus-den-Knicks-rausfischen. Wir sorgen für die Anmeldung bei “Hamburg räumt auf”, sowie für Arbeitshandschuhe und die Müllsäcke.
  • Naturschutz: Bitte vorsichtig beim Müllsammeln in den Knicks. Bodenbrütende Vögel und Erdhummel-Burgen könnten gestört werden.
    Mehr Hinweise gibt’s auf der NABU-Seite.

10.01.16 – Stunde der Wintervögel: Endergebnisse für Hamburg

Januar 5th, 2016 | Posted by RedakteurBO in Naturschutz | Termine - (Kommentare deaktiviert)

Stunde der Wintervögel 2016 – Ergebnisse

NABU-Info (Stand 18.01.): In Bundesland Hamburg wurden bislang in 925 Gärten 29.069 Vögel gezählt.1318 Vogelfreunde beteiligten sich.

Zählstatistik des NABU gibt’s hier auf der NABU-Seite (etwas längere Ladezeit weil Abruf aus einerDatenbank).

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10.01.2016

Fleißige Vogelzähler in Hamburg gesucht!

Jeder kann mitmachen. NABU Hamburg ruft zur „Stunde der Wintervögel“ von Freitag-Sonntag, 8. bis 10. Januar 2016 auf

Stift, Notizblock  und ein guter Beobachtungsplatz – mehr ist nicht nötig, um bei der sechsten „Stunde der Wintervögel“ mitzumachen.  Die “Stunde der Wintervögel” ist ein umfassendes Citizen Science Projekt.Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise über langfristige Bestands- und Entwicklungstrends in der Vogelwelt und tragen damit auch zum Vogelschutz bei. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vor allem die so genannten Standvögel, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren.Das Zählen ist ganz einfach. Notieren Sie während Ihrer Beobachtung die höchste Anzahl einer Vogelart, die Sie zeitgleich sehen. Sie sehen beispielsweise 2 Amseln und einige Zeit später sehen Sie 4. Die höchste Anzahl dieser Vogelart, die Sie notieren ist also 4Tolle Zählhilfe zum Ausdrucken.

Was für ein Vogel ist das? Sehr gute Übersichtsseite mit Porträts von 40 Gartenvögeln.

Wie kann man seine Beobachtungen dem NABU melden?

  • Einfach online auf der NABU Seite Wintervögel
  • Meldebogen benutzen Meldebogen ausdrucken (pdf)
  • Oder per Telefon am 9. und 10. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr unter 0800-1157-115.
  • Meldeschluss ist der 20. Januar.

Unter den Teilnehmern werden Preise wie ein Trekking-Fahrrad, ein Zeiss-Fernglas und Kosmos-Einkaufgutscheine verlost. Die Auswertung der Meldungen wird im Internet live zu verfolgen sein.

Für alle Interessierten, die eine Einführung in die Vogelwelt Hamburgs erhalten möchten, bietet der NABU Hamburg Führungen an:

In Wandsbek
So., 10.1, 9 Uhr
Führung zur Stunde der Wintervögel in Wandsbek 
NABU Wandsbek
Treff: Wandse-Infopunkt, Sylter Weg 2/ Ecke Walddörfer Str.

Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos. Spenden sind herzlich willkommen, auch über die Homepage des Nabu Hamburgs möglich.

Buchtipps:

Welcher Gartenvogel ist das?

Vögel füttern – aber richtig

Stunde-der-Gartenvoegel-Nabu

Vogelfotos vom NABU.

01.04.2015 – Grosse Putze bzw. “Gesoffen wird stadtauswärts”

April 1st, 2015 | Posted by RedakteurBO in Aktive | Naturschutz - (Kommentare deaktiviert)

31. März 2015

Hamburg räumt auf  - auch in der Feldmark große Putze

Eine kleine Truppe unserer Initiative “IgHM” beteiligte sich dieses Jahr am vorangegangenen Wochenende an der großen Aktion “Hamburg räumt auf“. Eine jährlich wiederkehrende Aktion der Umweltbehörde (BSU), die wir zum ersten Mal und gerne unterstützen.

Das Sammelgebiet? Die nördliche Hummelsbüttler Feldmark: Am Hummelsee-Parkplatz, entlang der nördlichen Glashütter Landstraße sowie am Glashütter Stieg. Siehe Karte

Das Fazit der 2stündigen Sammelaktion? Stadtauswärts wird gesoffen – und zwar was das Zeug hält.

An der Glashütter Landstraße Richtung Norderstedt holten wir eine große Anzahl von sogenannten Flachmännern (kleine Schnapsflaschen) aus dem Straßengraben und dem Gebüsch. Ansonsten vor allem etliche Plastiktüten, Snacktüten, Plastikfetzen, lange Plastikpanelen, Sekt- und Weinflaschen und einen halben verrosteten Grill.

Die kleine Aktion in Bildern

Zu Beginn noch mit leeren Tüten am Parkplatz Hummelsee. Das Wetter hält.

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Start der Sammeltour

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Zwischenstation an der Einfahrt zum Hummelsee-Parkplatz

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Mühsam die Müllsammlung in den Knicks, aber wir wissen, dass über 1.000 Initiativen/Gruppen hamburgweit sammeln. Eine gute Motivation.

Geschafft! Und das waren noch nicht alle Säcke. Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei! Sie auch?

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Dem Gewicht der vielen “Flachmännern” sei Dank flogen die Säcke bis zur Abholung nach dem Sturm-Dienstag nicht davon. Bleibt nur noch die Frage “Wie schafft es ein Autofahrer von der Fahrerseite aus (Straßenmitte) einen Flachmann nach rechts in den Graben zu schleudern? Übers Autodach oder durchs Beifahrerfenster? Man möchte es gar nicht wissen.

15.09.2014 – Hummelsee fällt trocken

September 15th, 2014 | Posted by RedakteurBO in Landschaftsschutz | Naturschutz - (Kommentare deaktiviert)

Update 17.09.14

Natürliches Phänomen >Hummelsee-Ostufer fällt trocken

Der Hummelsee ist am Ostufer ausgetrocknet und es handelt sich um ein wiederkehrendes natürliches Phänomen. Dies geht bereits aus einem Bericht des Wochenblatts “Markt” zurück. Darin wird der Hamburgische Angelsportverband (Pächter des Hummelsees) mit folgenden Worten zitiert “Die dem Schutzgebiet benachbarte Fläche fällt mittlerweile seit Jahren regelmäßig im Hochsommer trocken.”

Quelle: Markt extra vom 13.09.2014, S. 16

Entstehungsgeschichte des Hummelsees

Der Hummelsee (früher Borchert-See) wurde erst Ende der 1970er Jahren im Zuge der Ausbaggerung von Sand und Kies geschaffen. Die frühere Grube wurde als einzige von drei-vier Gruben nicht als “Bauschutt”deponie genutzt. Siehe auch unsere Chronologie-Seite.

 

Hummelsee-Herbst-2014-08

Immer unter Überwachung

Im Jahr 1990 antwortete der Hamburger Senat auf eine Anfrage nach der Belastung des Hummelsees:
“Nach den biologischen Befunden weist der See eine mittlere Belastung auf. Ein Zutritt von größeren Mengen an belastetem Deponiesickerwasser konnte bisher nicht nachgewiesen werden.” (Antwort des Senats auf die Kleine Anfrage v. 2.10.1990/Drucksache 13/6828)

 

Die Zukunft des Hummelsees – offizielles Badegewässer?

Die SPD Wandsbek möchte den Hummelsee zum offiziellen Badesee erklären lassen. Bisher war der Hummelsee für das Baden gesperrt. Im Rahmen dieser SPD-Initiative nach einer Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Dennis Thering gibt es weitere offizielle Aussagen (siehe unten) zur Überwachung des Hummelsees.

Hummelsee-Blick-vom-Parkplatz-auf-Zelte-2013-07

 

Alles paletti ….
“Die seit Jahren einmal jährlich durchgeführten Wasseruntersuchungen gemäß Badegewässerverordnung (bakteriologische Untersuchungen) deuten daraufhin, dass der Hummelsee diesbezüglich Badegewässerqualität aufweist.” [...]

… oder doch nicht?
“Ein negativer Einfluss der Deponie auf die Wasserqualität des Hummelsees konnte im Rahmen  der Deponieüberwachung bisher nicht festgestellt werden. Sollte der See als Badegewässer ausgewiesen werden, wäre zu klären ob aus Vorsorgegründen die Untersuchung auf deponierelevante Parameter häufiger durchgeführt werden müsste.”

Quelle: “Eindeutige Beschilderung des Hummelsees zur Bade- und Schwimmnutzung. Beschluss der Bezirksversammlung vom 15.05.2014

Anfang November 2013 – DAS GROSSE FLATTERN … legt die Küstenautobahn A20 lahm

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Sie haben es vermutlich alle mitbekommen. Fledermäuse legen den Ausbau der A 20 bei Bad Segeberg komplett lahm.

“Die Wirtschaft ist nach dem höchstrichterlichen Baustopp der A 20 bei Bad Segeberg entsetzt. Umweltschützer sind dagegen erleichtert. Am Mittwoch hatte das Bundesverwaltungsgericht den Klagen der Umweltschutzverbände BUND und Nabu stattgegeben. Der Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt von Weede bis Wittenborn sei rechtswidrig und nicht vollziehbar, so die Richter.” Zitat aus  NDR Regional  SH vom 7.11.2013

BUND und Nabu kämpften für das deutschlandweit größte Fledermausquartier. Und das ist auch gut so, denn… die Segeberger Kalkberghöhlen haben eine enorme Bedeutung für den Schutz von über 20.0000 Fledermäusen, denn diese Höhlen dienen den Fledermäusen als Nacht- und Winterquartier. (Sehenswert Noctalis in Bad Sesgeberg!)

Auch an unseren Müllbergen sind am geplanten Deponiegelände mindestens zwei Fledermausarten nachgewiesen worden, die sehr wahrscheinlich die Segeberger Kalksteinhöhlen als Winterquartier nutzen. 
Die Planungsunterlagen für die neue Deponie enthalten einiges an Lücken. Das trifft auch auf die bei Deponiebauten gesetzlich geforderte Umweltverträglichkeitsstudie UVS (vom Antragsteller in Auftrag gegeben) zu, die auch einen Artenschutzteil enthält. Lesen Sie selbst wie unsere Initiative-Rechtsanwälte über die laxe Behandlung des Artenschutzthema in der UVS urteilten.

“Die mangelnde Behandlung des Artenschutzes zeigt sich am Beispiel der Fledermäuse unmittelbar darin, dass zwar Vorkommen der Breitflügelfledermaus und der Zwergfledermaus (beide fallen unter Anhang IV der FFH-Richtlinie) festgestellt wurden, die Feststellungen aber vage bleiben. Die Untersuchung bestätigt das Bestehen von Nahrungshabitaten und „möglichen“ Tagesquartieren im Planungsgebiet und „nimmt“ Wochenstubenquartiere im Siedlungsbereich „an“. Quantifizierungen fehlen vollständig. Auf dieser Basis wird dann festgestellt, dass ein Verstoß gegen das Verbot des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG durch das Einhalten der Eingriffsfrist für Baumentnahmen vermieden werde und Störungen durch Schall- oder Licht nicht zu erwarten, und Fortpflanzung- und Ruhestätten auszuschließen seien…” Zitat aus der Einwendung gegen die Deponieerweiterung Hummelsbüttel der Kanzlei Klemm & Partner vom 9.10.2013.

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Wie gefährdet Fledermäuse inzwischen sind, haben wir in unserem IgHM-Newsletter Nr. 4 erwähnt.