Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge
Header

Schutzgebiet Feldmark?

April 2018: SEITE BEFINDET SICH IM AUFBAU

Foto: Pixabay

Foto: Pixabay

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen Informationen rund um das Thema “Landschaftsschutzgebiete als Bauerwartungsland?” bieten.

Aktuelle Infos zur Bebauung der Hummelsbütteler Feldmark finden Sie beim Verein zur Erhaltung der Hummelsbütteler Feldmark.feldmark.info

 

2015-2017

Grüner wird’s nimmergrauer leider immer

Bauboom oder Bauwut?

Es fehlt unstrittig an neuen und vor allem “bezahlbaren“ Wohnungen in Hamburg. Ob Hamburg in seinen Stadtgrenzen allerdings wirklich in nur einem Jahrzehnt bis zu 100.000 Wohnungen bauen (lassen) muss und ob das Bauen auf bisher (geschützten) Grünflächen “zwingend” ist, sollte man durchaus bezweifeln.

Die zentralen Fragen sind:

  • Will der Hamburger Senat den Zuzug nach Hamburg durch Wohnungsbau zusätzlich anheizen?
  • Will Hamburg  die Stadtentwicklung in den eigenen Stadtgrenzen zementieren statt mit den angrenzenden Flächenstaaten innovative nachhaltige Wohnungs- und Mobilitätspläne für die Metropolregion  zu gestalten?

Landschaftsschutz-Bebauung

Unserer Initiative liegen seit Spätsommer 2016 gesicherte Informationen vor, dass die Politik mittel- bzw. langfristig “regulären” Wohnungsbau in der Feldmark anstrebt – unabhängig von einem noch ausstehenden Gutachten zur “Beurteilung von Wohnungsbaupotential in der Feldmark“.

Die Politik darf sich sicher sein, dass auch zukünftige Feldmark-Bau-Pläne keinen Applaus seitens der  Naturschutzverbände und der  Bürger/innen in Langenhorn, Hummelsbüttel und Poppenbüttel auslösen werden, um es mal außerordentlich diplomatisch auszudrücken.

_____________________________________________

Wohnungsbau in der südöstlichen Feldmark 2015-2017

2016 Stand nach den Gesprächen zwischen Politik, Bürgerinitiativen & Interessenvertretungen über eine dauerhafte Feldmark-Bebauung.

Die Naturschutzverbände hatten schon Ende 2015 vermutet, dass die mit Sonderrecht geplanten Expressbauten der Türöffner für reguläre Bebauung in Schutzgebieten sein werden. Es blieb von Anfang an unverständlich, warum in Schutzgebieten mit Sonderbaurecht dauerhaft gebaut werden soll und nicht temporärTemporäre Modulbauten hätten nach einigen Jahren, wenn der Bedarf für Folgeunterkünfte zurückgeht,  zurückgebaut werden können.

Positionierung der NATURSCHUTZVERBÄNDE und weitere Initiativen

PRESSE zum Thema Wohnungsbau und Stadtentwicklung

  • “Hamburgs Wohnungsbau ist ein Himmelfahrtskommando” - 
    Zitat: “Wo sind Bemühungen um eine regionale Wohnungspolitik? Stattdessen will Hamburg 15 Jahre lang je 10.000 Wohnungen innerhalb der Stadtgrenzen bauen. Das kann man nur als Himmelfahrtskommando bezeichnen, das spätestens in einigen Jahren zu massiven Konflikten um die in der Stadt führt.” Abendblatt vom 27.02.2017 (link)
  • “Wie viel Natur wird zu Wohnungen?”- 
    Interview mit Professor . Knieling
    Zitat: ”Es besteht die große Gefahr, dass die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes diesem politischen Ziel zum Opfer fallen. Damit gefährdet Hamburg vielfältige Leistungen der Freiräume, etwa Natur- und Artenschutz, wohnungsnahe Erholung und Freizeit sowie gutes Stadtklima. Aber diese Qualitäten sind ein entscheidenden Standortfaktor für die Hansestadt. Das Problem ist, dass einmal verlorene Freiräume, insbesondere Grün- und Erholungsflächen, langfristig verloren wären und diese Entwicklung kaum umkehrbar ist. ” - Elbe-Wochenblatt vom 27.01.2017 (link)
  • “Wie wird der Druck auf den Naturhaushalt ausgeglichen?” -
    “Angesichts der 150.000 Wohnungen, die Stapelfeldts Behörde für die nächsten eineinhalb Jahrzehnten anstrebe, brauche man viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie dieses Ziel ohne qualitativen Naturverlust umgesetzt werden könnte, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.” -WUZ- Oktober 2016 S. 7
  • “Hummelsbüttler Feldmark bleibt bedroht” - Hamburger Wochenblatt vom 30.08.16
    “Die Umweltbehörde hatte zuletzt bestätigt, dass in der Feldmark eine ganze Reihe von Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind, die auf der sogenannten Roten Liste stehen, also streng geschützt sind.”
  • “Gefährdete Lebensqualität, Angst vor Betonwüsten Kann Hamburg immer weiter wachsen?”
    Zitat: “Wenn man weitere Freiflächen oder Landschaftsschutzgebiete bebaut, werden die Bewohner das als Verlust der Qualität wahrnehmen.” - Mopo vom 19.05.2016 (link)
  • Protest gegen Baubeginn in Hummelsbüttel
    “In der Feldmark sollen 364 Wohnungen entstehen. Der neue Naturschutzverband HLKV fordert aber Erhalt von Landschaftsschutzgebieten [...] Der HLKV fordert den generellen Verzicht auf die Bebauung von Landschaftsschutzgebieten.”- Abendblatt vom 04.01.16 (link)
  • “In der Stadt wird es eng” 
    “Der schnelle Bau neuer Wohnungen dürfte aber nicht nur zu Konflikten mit dem Naturschutz führen. Auch das Gesicht der Stadt verändert sich, wenn an vielen Stellen Grünflächen bebaut, überall aufgestockt und nachverdichtet wird – und nicht nur zum positiven. Professor Jörg Knieling, Leiter des Fachgebiets Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität, findet es „fraglich, ob jede Fläche, die bebaut werden kann, auch wirklich bebaut werden sollte“. - Die Welt online vom 27.04.2014 (link)

Grüne Themen im Alstertal, in Wandsbek und der ganzen Stadt. Zu finden in der Waldörfer Umweltzeitung “WUZ” .

_____________________________________________

Zitat von Fritz Schumacher, Hamburgs bedeutendsten Stadtplaner:
Bauflächen entstehen auch, wenn man sich nicht um sie kümmert.
Freiflächen verschwinden, wenn man sich nicht um sie kümmert.”

_____________________________________________