Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge
Header

Willkommen

e Hummelsbüttler Feldmark, Landschaftsschutzgebiet im Norden Hamburgs, bald … verändert

Muellberg-Suedhang-Blick-in-Feldmark-2014

An Hamburgs schönstem Ausblick im Norden – den alten begrünten Müllbergen in der Feldmark – will ein Bauentsorgungs-Unternehmen eine neue Boden-Deponie genehmigen lassen.  2013 erhoben knapp 10.000 Menschen Einwendungen. Nahezu alle Bürgerschaftsfraktionen lehnen die Deponie ab. Das Verfahren ist weiterhin offen.

Seit 2015 stellt unsere Initiative auch Infos zu Bebauungsplänen in der Feldmark online. Wir lehnen – wie die großen Umweltverbände BUND  und NABU - jegliche dauerhafte Bebauung der Feldmark und anderer Landschaftsschutzgebiete ab.

Abonnieren Sie den  Newsletter unserer Interessengemeinschaft “Grüne Zukunft für die Hummelsbüttler Müllberge (IgHM)“.  Mail an muelldeponie@gmx.org mit Betreff Anmeldung genügt.

Letzte Seiten-Aktualisierung Mo 17.04.17 
 _______________________________________

Sommer 2017 Website wird aktualisiert

Die Redaktion dieser Website ist am Arbeiten an neuen Inhalten. Freuen Sie sich drauf.

 

Die Zukunft der Müllberge – gewiss ungewiss

Die Umweltbehörde informierte die IgHM Mitte März 2017 über Folgendes:

  • Das Planfeststellungsverfahren zur neuen Deponie ruht weiter.
  • Die noch bestehende Bodendeponie steht jedoch vor der Stilllegung. Der Deponiebetreiber teilte der Behörde im März 2017 mit, dass er die Stilllegung der alten Bodendeponie bis Ende 2017 beabsichtigt. Bei dieser alten Deponie handelt es sich um die Verfüllungsfläche zwischen den beiden alten Deponiebergen (siehe Chronologie). Ein Ingenieursbüro wurde bereits im März 2017 tätig, um durch Bohrungen am Berg die erforderliche Abdeckungsschicht zu prüfen. Nach der Stilllegung wird die alte Deponiefläche in die 30-jährige Nachsorgephase entlassen. Die Pflichten des Deponiebetreibers in dieser Nachsorgephase regelt die Deponieverordnung in § 12.

Zu hoffen ist, dass die Stilllegung der alten Deponiefläche endlich der Anfang vom Ende des Deponiezeitalters in der Hummelsbütteler Feldmark ist. Übrig bleibt in jedem Fall eine erhebliche Bodenaltlast, verursacht durch ungeklärte und ungesicherte Ablagerungen von illegalem Müll in den damals offiziell nur für Bodenaushub und Bauschutt freigegebenen Sandgruben.

Deponieauffuellung_1986

Privatfoto: Aufschüttungsphase in den 80er Jahren.

_________

Grüner wird’s nimmer, grauer leider immer

Bauboom oder Bauwut?

Es fehlt unstrittig an neuen und vor allem “bezahlbarenWohnungen in Hamburg. Ob Hamburg in seinen Stadtgrenzen allerdings wirklich in nur einem Jahrzehnt bis zu 100.000 Wohnungen bauen (lassen) muss und ob das Bauen auf bisher (geschützten) Grünflächen “zwingend” ist, sollte man durchaus bezweifeln.

Baukran in Landschaft

Foto: Pixabay

Schätzwerte des Statistikamtes für 2030:
Von 1 763 300 auf  1 837 500 (Anstieg um 74 200)

Von 1 763 300 auf  1 893 900 (Anstieg um 130 600).

Welche der zwei Schätzungen ist wahrscheinlicher?

Die zentralen Fragen bleiben:

  • Will der Hamburger Senat den Zuzug nach Hamburg durch Wohnungsbau zusätzlich anheizen?
  • Will Hamburg  die Stadtentwicklung in den eigenen Stadtgrenzen zementieren statt mit den angrenzenden Flächenstaaten innovative nachhaltige Wohnungs- und Mobilitätspläne für die Metropolregion  zu gestalten?

Landschaftsschutz-Bebauung

Unserer Initiative liegen seit Spätsommer 2016 gesicherte Informationen vor, dass die Politik mittel- bzw. langfristig “regulären” Wohnungsbau in der Feldmark anstrebt – unabhängig von einem noch ausstehenden Gutachten zur “Beurteilung von Wohnungsbaupotential in der Feldmark“.

Die Politik darf sich sicher sein, dass auch zukünftige Feldmark-Bau-Pläne keinen Applaus seitens der  Naturschutzverbände und der  Bürger/innen in Langenhorn, Hummelsbüttel und Poppenbüttel auslösen werden, um es mal außerordentlich diplomatisch auszudrücken.

_____________________________________________

Wohnungsbau in der südöstlichen Feldmark 2015-2017

Stand nach den Gesprächen zwischen Politik, Bürgerinitiativen & Interessenvertretungen über eine dauerhafte Feldmark-Bebauung. 

Die Naturschutzverbände hatten schon Ende 2015 vermutet, dass die mit Sonderrecht geplanten Expressbauten der Türöffner für reguläre Bebauung in Schutzgebieten sein werden. Es blieb von Anfang an unverständlich, warum in Schutzgebieten mit Sonderbaurecht dauerhaft gebaut werden soll und nicht temporär. Temporäre Modulbauten hätten nach einigen Jahren, wenn der Bedarf für Folgeunterkünfte zurückgeht,  zurückgebaut werden können.

Positionierung der NATURSCHUTZVERBÄNDE und weitere Initiativen

PRESSE zum Thema Wohnungsbau und Stadtentwicklung 

  • “Hamburgs Wohnungsbau ist ein Himmelfahrtskommando” - 
    Zitat: “Wo sind Bemühungen um eine regionale Wohnungspolitik? Stattdessen will Hamburg 15 Jahre lang je 10.000 Wohnungen innerhalb der Stadtgrenzen bauen. Das kann man nur als Himmelfahrtskommando bezeichnen, das spätestens in einigen Jahren zu massiven Konflikten um die in der Stadt führt.” Abendblatt vom 27.02.2017 (link)

 

  • “Wie viel Natur wird zu Wohnungen?”- 
    Interview mit Professor . Knieling
    Zitat: ”Es besteht die große Gefahr, dass die Belange des Natur- und Landschaftsschutzes diesem politischen Ziel zum Opfer fallen. Damit gefährdet Hamburg vielfältige Leistungen der Freiräume, etwa Natur- und Artenschutz, wohnungsnahe Erholung und Freizeit sowie gutes Stadtklima. Aber diese Qualitäten sind ein entscheidenden Standortfaktor für die Hansestadt. Das Problem ist, dass einmal verlorene Freiräume, insbesondere Grün- und Erholungsflächen, langfristig verloren wären und diese Entwicklung kaum umkehrbar ist. ” - Elbe-Wochenblatt vom 27.01.2017 (link)
  • “Wie wird der Druck auf den Naturhaushalt ausgeglichen?” -
    “Angesichts der 150.000 Wohnungen, die Stapelfeldts Behörde für die nächsten eineinhalb Jahrzehnten anstrebe, brauche man viel Phantasie, um sich vorzustellen, wie dieses Ziel ohne qualitativen Naturverlust umgesetzt werden könnte, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.” -WUZ- Oktober 2016 S. 7
  • “Hummelsbüttler Feldmark bleibt bedroht” - Hamburger Wochenblatt vom 30.08.16
    “Die Umweltbehörde hatte zuletzt bestätigt, dass in der Feldmark eine ganze Reihe von Tier- und Pflanzenarten zu Hause sind, die auf der sogenannten Roten Liste stehen, also streng geschützt sind.”
  • “Natur nutzen oder schützen? -
    Video - NDR Info vom 27.07.16
  • “Gefährdete Lebensqualität, Angst vor Betonwüsten Kann Hamburg immer weiter wachsen?”
    Zitat: “Wenn man weitere Freiflächen oder Landschaftsschutzgebiete bebaut, werden die Bewohner das als Verlust der Qualität wahrnehmen.” - Mopo vom 19.05.2016 (link)
  • Protest gegen Baubeginn in Hummelsbüttel
    “In der Feldmark sollen 364 Wohnungen entstehen. Der neue Naturschutzverband HLKV fordert aber Erhalt von Landschaftsschutzgebieten [...] Der HLKV fordert den generellen Verzicht auf die Bebauung von Landschaftsschutzgebieten.”- Abendblatt vom 04.01.16 (link)
  • “In der Stadt wird es eng”
    “Der schnelle Bau neuer Wohnungen dürfte aber nicht nur zu Konflikten mit dem Naturschutz führen. Auch das Gesicht der Stadt verändert sich, wenn an vielen Stellen Grünflächen bebaut, überall aufgestockt und nachverdichtet wird – und nicht nur zum positiven. Professor Jörg Knieling, Leiter des Fachgebiets Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität, findet es „fraglich, ob jede Fläche, die bebaut werden kann, auch wirklich bebaut werden sollte“. - Die Welt online vom 27.04.2014 (link)

Grüne Themen im Alstertal, in Wandsbek und der ganzen Stadt. Zu finden in der Waldörfer Umweltzeitung “WUZ” .

_____________________________________________

Zitat von Fritz Schumacher, Hamburgs bedeutendsten Stadtplaner:
Bauflächen entstehen auch, wenn man sich nicht um sie kümmert.
Freiflächen verschwinden, wenn man sich nicht um sie kümmert.”

_____________________________________________

BÜRGERBETEILIGUNG BEI PLANUNGEN DER VERWALTUNG UND DER POLITIK.
Fakten selbst recherchieren und aktiv werden

___________________________________________

März 2017
Stand des Planfeststellungsverfahrens für eine neue Bodendeponie in der nördlichen Feldmark

Deponieauffuellung_1986

Info aus der zuständigen Umweltbehörde 

Das Planfeststellungsverfahren ruht seit 2013. Das Entsorgungsunternehmen aus Tangstedt (Schleswig-Holstein) hat immer noch nicht die von der Behörde nachgeforderten Unterlagen eingereicht. Als Antragsteller hat das Unternehmen beim Verfahren die Zügel in der Hand. Das Verwaltungsgesetz sieht keine weiteren Fristen für Antragsteller vor,

___________________________________________

Januar/Februar 2015

Die geplante Deponie = politisch mausetot

Infoabend-2015-01-29-05Lesen Sie den Bericht zum Infoabend der IgHM Ende Januar 2015 mit Spitzenpolitikern der Hamburger Bürgerschaft sowie Fotos  auf unserer Webseite Aktionen.

Nichts ist politischer als Standorte für neue Deponien. Lesen Sie die Stellungnahmen aller Bürgerschaftsfraktionen - anlässlich der Bürgerschaftswahl am 15.02.2015 auf unserer Webseite- Politik.

 

___________________________________________

POLITISCHER WIDERSTAND gegen die “Erweiterung” der Deponie bereits in der Vergangenheit

Ein langer, langer Kampf gegen die Deponieerweiterung …  Politiker gegen Umweltbehörde

“Gegen eine Erweiterung der Bodendeponien in der Hummelsbütteler Feldmark haben sich die Kommunalpolitiker im Alstertal ausgesprochen. Sie befürchten, daß bei einer Ausweitung der beiden vorhandenen Müllberge die benachbarten Naturdenkmäler Ohlkuhlenmoor und Poppenbütteler Graben durch Salze zerstört werden. Die Umweltbehörde will das Deponiegelände für Bauschutt-Ablagerungen erweitern.”  Hamburger Abendblatt vom 01.07.1988

___________________________________________

Die (Hummelsbüttler) Müllberge

Die Müllberge liegen  zwar auf der nördlichen Gemarkung von Hummelsbüttel, aber eigentlich grenzen sie dicht an Langenhorn und Poppenbüttel. Auf Langenhorner Gebiet nennt man sie oft Langenhorner Alpen und in Poppenbüttel kennt man sie nur als Poppenbüttler Müllberge. Seit der Begradigung der Deponieaufhöhungen werden die Müllberge oft nur noch als Müllberg oder Monte Müll bezeichnet.

Sehr lesenswert ist der Aufsatz “Was steckt drin im Poppenbüttler Müllberg?”  aus dem Sammelband “Poppenbüttel” des Heinrich-Heine-Gymnasiums, Poppenbüttel.

Gründe gegen den neugeplanten Deponie-Standort

  • Die ungesicherten und ungeklärten Altlasten
  • Die ewige Hypothek durch die Altlasten
  • Die Lage in einem Landschaftsschutzgebiet
  • Der geringe Abstand zu Naherholungspunkten wie den Aussichtspunkten und dem Hummelsee
  • Die Verkleinerung des Luftströmungskorridors Feldmark in den Norden der Stadt
  • Die Vernichtung/Gefährdung der neu entstandene Flora und Fauna an der geplanten Deponiefläche
  • Die Unklarheiten über das Vorkommen geschützter Arten

Lesen Sie die 10 wichtigsten Argumente gegen die Deponie.

_______________________________________________

Deponiegenehmigungen in HH = sehr selten

Foto: Privat Deponieauffüllung 1986

DEPONIEBEDARF – Ungereimtheiten

Wer hatte den Bedarf  festgestellt?
Das private Entsorgungsunternehmen 
oder die Stadt Hamburg?

Eine mehr als gewichtige Frage und die Antwort liefern folgende Quellen:

IgHM: Die Firma behauptete im August 2013 schriftlich, dass die Stadt Hamburg wegen Bedarf auf sie zugekommen sei. Quelle:  Von der BSU am 16.08.2013 an die  ca 45 Teilnehmer eines Infogesprächs ausgehändigtes Schriftstück.

“Die Initiative zur Erweiterung der Deponie an diesem Standort ging von der Firma Eggers aus.
Quelle: Antwort des Senats auf die Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Blömeke (Drucksache 20/9407)

“Die Erweiterung der am Standort vorhandenen Bodendeponie ist von der Firma beantragt worden.
Quelle: Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Thering (Drucksache 20/9341).

IgHM: Die Behörden sahen die westliche Fläche der alten Müllberge als EINZIG geeignete Fläche an. Das ist mehr als merkwürdig, den ein dafür notwendiges Flächensuchprogramm in Hamburg und im Umland fand NICHT statt.

“Das Flurstück 11 war nach übereinstimmender Einschätzung des damaligen Immobilienmanagements der Finanzbehörde, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der damaligen Behörde für Wirtschaft und Arbeit und des Bezirksamtes Wandsbek die einzige geeignete Deponieerweiterungsfläche.
Quelle: Antwort des Senats auf die Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Bill, Blömeke und  Duge (Drucksache 20/11211).

“Ein Standortsuchverfahren für das Deponievorhaben wurde durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt nicht durchgeführt. Die Firma Eggers hat eine Erweiterung der am Standort vorhandenen privaten Deponie beantragt und in ihrem Antrag auch alternative Entsorgungsmöglichkeiten im Umland betrachtet.”
Quelle: Antwort des Senats auf die Anfrage der Grünen-Bürgerschaftsabgeordneten Blömeke (Drucksache 20/9191)

Quelle: Präsentation des Unternehmens am 23.01.2013 vor dem Umweltausschuss des Bezirks Wandsbek

*******
Alle Hervorhebungen durch die IgHM. Flurstück 11 = geplante Deponiefläche am Westhang der Hummelsbüttler Müllberge. Alle hier aufgeführten Dokumente sind via Internet oder Datenbanken der Bürgerschaft bzw. der Bezirksversammlung Wandsbek online frei zugänglich.

____________________________________________

Foto: Privat: Erdaushub auf der hinteren Bergkuppel – 2013

PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN

BEGINN des VERFAHRENS 30.08.2013

EINWENDUNGSFRIST-ENDE-10.10.2013

EINWENDUNGEN Knapp 10.000 ( Sammellisten/Einzeleinwendungen)

BEHÖRDLICHE ZUSTÄNDIGKEIT Die Hamburger Umweltbehörde.

ANTRAGSTELLER Ein privates Entsorgungsunternehmen aus Tangstedt/Schleswig-Holstein (früher Poppenbüttel/Hamburg)

WIE geht es  nach 2013 im Verfahren weiter?

Die Behörde prüft in den folgenden Monaten alle Stellungnahmen von beteiligten Fachbehörden und am Verfahren beteiligten Naturschutzverbänden und  alle Einwendungen von Bürgern. Am Ende der Prüfzeit und eventuellen Nachbesserungen der Pläne des Antragstellers steht der ERÖRTERUNGSTERMIN.

WANN wird der Erörterungstermin sein?

Völlig unklar. Falls es zum Termin kommt, werden dafür event. mehrere Tage angesetzt. Zitat aus dem Hamburgischen Verwaltungsverfahrensgesetz “Die Erörterung soll innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Einwendungsfrist abgeschlossen werden.” (HmbVwVfG § 73 Abs. 6 Satz 7)

WIE erfährt man vom Erörterungstermin?

Da es mehr als 50 Einwender gab, wird die Behörde den Termin in der lokalen Presse (Abendblatt & Mopo) und über den amtlichen Anzeiger bekanntgeben. Das muss mindestens eine Woche vor dem Termin erfolgen.

WER wird von der Planfeststellungsbehörde (Verfahrensführerin) zum Erörterungstermin eingeladen?

  • der Antragsteller inklusive beauftragte Experten, Gutachter
  • Vertreter der beteiligten Fachbehörden
  • Vertreter aller am Verfahren beteiligten Hamburgischen Naturschutzverbände
  • alle Einwender, egal ob eine individuelle Einwendung abgegeben wurde oder auf einer Unterschriftenliste unterschrieben wurde

WO wird der Erörterungstermin stattfinden?

  • Schule, CCH? Die Frage nach dem Ort ist noch völlig offen. Informationen zum Verfahren auch online auf der Website der Umweltbehörde.

______________________________________________

WO genau soll die Deponie hin?

In die nordöstliche Feldmark. Oberhalb des Naturschutzgebietes Hummelsbütteler Moore und des Hummelsees, direkt an den Westhang der alten Müllberge.

Deponieflaeche-nah-geplant-Quelle-googlemaps

Foto: google maps (ca. 2009). Geplante Deponiefläche rechts der Kennung K99.

WAS ist genau geplant?

Eine neue Deponie der Klasse I für „leicht kontaminierten“ Bodenaushub.  

  • 300.000 Kubikmeter “leicht” kontaminierter Bodenaushub
  • 40.000 Quadratmeter Gesamtabdeckung (die Hälfte der bestehenden Müllberge)
  • 40 Meter hoher neuer Berg westlich von den alten Bergen
  • bis zu 11 Jahren Deponiebetriebszeit und anschließend bis zu 3-5 Jahre Renaturierungszeit

“Leicht” kontaminierter Bodenaushub:

Die Schadstoffe und Schadstoff-Grenzwerte für Deponien der Klasse I sind in der Deponieverordnung auf den Seiten 29-40 festgelegt. Zugelassen sind z.B.:  Arsen, Blei Cadmium, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Zink. Chlorid, Sulfat, Cyanit, Fluorid, Barium, Chrom, Molybdän, Antimon, Selen.

Die alten Müllberge – aufgefüllte Bodendeponien

Die Müllberge sind kein unbelastetes Gebiet, sondern ein Gebiet mit ungeklärten und ungesicherten Altlasten.

Deponieauffuellung_1986

Foto: Privat (1986): Auffüllung der alten Bodendeponien auf insgesamt 70 m über Normalnull (40 m über Straßenniveau

________________________________________________

WIE sehen die Pläne konkret aus?

Präsentation der Deponiepläne durch die antragstellende Firma im Januar 2013 vor dem Umweltausschluß des Bezirks Wandsbek Präsentation der(pdf)

Präsentation der Deponiepläne durch die Behörde im August 2013 bei nicht-öffentlichen Info-Terminen. Kurz-Präesentation (pdf)

Veröffentlichung hier mit freundlicher Genehmigung der BSU.

___________________________________________________Diese Homepage ging am 1. September 2013 offiziell online.

Sie dient vor allem der Bereitstellung vonInfos und alten sowie neuen Quellen und Erkenntnissen zu den aktuellen Deponieplanungen, zur Vorgeschichte der Hummelsbüttler Müllberge und der Feldmark.

RECHTSHINWEIS Alle verwendeten Fotos auf der gesamten Website unterliegen dem Urheberrecht. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer. Für Presseberichterstattungen können die Fotos verwendet werden, wenn sie mit dem Hinweis “Foto der IgHM” versehen sind. Bitte VORHER eine kurze Info-Mail an muelldeponie@gmx.org senden: